Eisenbahner-Segel-Club-Kirchmöser e.V.

GODE WIND AHOI

 

Das neue Jahrtausend

Am 19. Mai 2001 feiert der ESCK sein 50jähriges Bestehen.

Neben den Vertretern der im Revier ansässigen Vereine, waren auch Veteranen aus den Gründerjahren eingeladen.

Als ein Höhepunkt der Veranstaltung, wurde den Vereinsmitgliedern der Erwerb unseres Wassersportgeländes verkündet werden. Nach intensiven Verhandlungen mit Vertretern des Bundeseisenbahnvermögens (BEV) konnte am 17.Mai 2001 der Kaufvertrag unterzeichnet werden.

Der Grenzverlauf im Bereich Hafenhallen, der auf Grund des 1995/1996 erfolgten Verkaufes unseres ehemaligen Bootshallengeländes nördlich vom „Haus am See“ an die VEBA Kraftwerke AG durch Flächentausch zu Stande kam und Grundlage für den Verkauf wurde, war für uns nicht zufriedenstellend. Im Mai 2002 stellen wir an das „Bundeseisenbahnvermögen- Projektentwicklung Kirchmöser“ (BEV-PEK) den Antrag zum Kauf der Freifläche (ca. 400qm) westlich der Halle 1.

Parallel zu diesen Aktivitäten liefen zwischen dem BEV und der Stadt Brandenburg Verhandlungen zur Übernahme des gesamten BEV- Areals in Kirchmöser durch die Stadt Brandenburg.

Inzwischen angelaufene Planungen zur Erschließung des Geländes um den Seegartenring verzögern weiter unsere Bemühungen um den Zukauf des Geländes. Am 19.12.2005 kommt es zur Unterzeichnung des Kaufvertrages. Unser Verein vergrößerte sich damit um 317 qm.

2002 stellte sich der ESCK erstmals mit eigener Homepage im Internet dar.

Das Kulturprogramm wurde seit Juli 2002 durch ein Sommerfest bereichert.

Im Herbst 2002 durfte die fünfstämmige Pappel vor den Hallen gefällt werden. Als Ersatz wurde im Frühjahr 2003 im Hafengelände ein Ahorn gepflanzt. Die letzten Pappeln auf unserem Gelände (Bereich Bungalow), wurden wegen der ständig wachsenden Umsturzgefahr, 2005 gefällt.

Die mit einigen Genehmigungsproblemen offiziell 1987 in Betrieb genommene Hebezeug-Anlage, die mit einem 2t Seilzug ausgerüstet war, erwies sich im Laufe der Jahre als zu schwach. Im Juni 2003 ging die überarbeitete Anlage mit einem 3,2t Kettenzug in Betrieb.

Auf Grund der sich ständig verringernden Kindersegelgruppe wird 2004 der Bungalow zur allgemeinen Nutzung für die Mitglieder des Vereins freigegeben.

Seit Herbst 2004 treffen sich sechs bis acht Seglerinnen zum monatlichen Kaffeekränzchen.

Für seine Verdienste bei der Planung und Realisierung technischer Arbeiten, sowie seiner ständigen Einsatzbereitschaft, wurde am 14.12.2005 Eberhard Böhme Ehrenmitglied des ESCK.

                                                       

Im Februar 2005 stellt das WSA Brandenburg in Vorbereitung des Verkaufes unseres ehemaligen Seglerheimes, jetzt Gaststätte „Zum Fischerufer“ Bauabweichungen unserer Steganlage zur 1982 erteilten Wasserrechtlichen Zustimmung (WRZ) fest. Nach Gesprächen mit Vertretern des WSA Brandenburg stimmt das Amt unserem Vorschlag zum Rückbau der Anlage auf die Außenmaße entsprechend WRZ von 1982 zu. Im Februar/März 2006 erfolgt der Rückbau der Steganlage. Damit bleibt dem Verein der im Einigungsvertrag festgeschriebene Status erhalten, weiterhin keine Steggebühren an das WSA zahlen zu müssen.

Das Zurücksetzen der Steganlage hatte zur Folge, dass mit der Verkleinerung der Hafenrangierfläche tiefergehende Boote Probleme bekamen. Durch Abbaggerungen in den Jahren 2006 und 2007 konnte ein befriedigendes Ergebnis erreicht werden.

  

Die Forderung der Fischereigenossenschaft „Havel“, nach Zahlung einer fischereirechtlichen Entschädigung, bewegt nach wie vor viele Wassersportvereine im Land Brandenburg. Im September 2006 erfolgt dazu eine Klärung im Sinne der betroffenen Vereine. „Ein Schadenersatzanspruch muss durch ein Gutachten für jedes Revier belegt sein und eine wesentliche Beeinträchtigung vorliegen“. Es liegt keine wesentliche und damit unzumutbare Beeinträchtigung der Fischereirechte vor, wenn im Vergleich der gesamten Uferlinie eines Fischereireviers nur 16% der Uferlinie mit Steganlagen oder anderen Befestigungen bebaut ist. Damit kann man nur hoffen, dass wir in Zukunft Ruhe vor Forderungen der Fischereiverbände haben.

Das langjährige Mitglied Waldemar Rimkus wurde am 16.12.2006 Ehrenmitglied.

 

Im Oktober 2008 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Olrik Handrock wird zum Vereinsvorsitzenden gewählt und löst damit Klaus Fischer, der über zwei Jahrzehnte den Vorsitz hatte, ab.

Am 20.03.2009, ist Dietrich Beyer für seine langjährigen Verdienste für den Verein, als Ehrenmitglied ausgezeichnet worden.